Stemetil

Stemetil

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  • In Apotheken ist Stemetil (Prochlorperazin) in vielen Ländern offiziell rezeptpflichtig, doch in einigen Apotheken und Online-Anbietern ist es häufig ohne Rezept erhältlich; Lieferung und diskrete Verpackung sind in der Regel möglich.
  • Stemetil wird zur Behandlung von Übelkeit/Erbrechen, Schizophrenie/psychotischen Zuständen und kurzzeitiger nicht-psychotischer Angst eingesetzt; es ist ein Phenothiazin-Antipsychotikum, das überwiegend als Dopamin-D2-Rezeptorantagonist wirkt und die Chemorezeptor-Triggerzone hemmt.
  • Übliche Dosierung: bei Übelkeit 5–10 mg oral 3–4× täglich (bei Bedarf 5–10 mg IM/IV 1–2× täglich); bei Psychosen häufig 5–10 mg 3–4× täglich, schrittweise bis max. etwa 150 mg/Tag; bei Kindern ca. 0,13 mg/kg oral alle 6–8 Stunden (altersabhängig).
  • Darreichungsformen: Tabletten (meist 5 mg, teils 10 mg), Suppositorien, Injektionsampullen/vials (IM/IV) und orale Lösung/Sirup.
  • Wirkbeginn: oral meist innerhalb von 20–60 Minuten; bei intramuskulärer oder intravenöser Gabe deutlich schneller, typischerweise binnen 10–20 Minuten.
  • Wirkdauer: die antiemetische und sedierende Wirkung hält üblicherweise etwa 4–8 Stunden an, die antipsychotische Wirkung kann länger andauern und hängt von Dosis und Behandlungsdauer ab.
  • Alkohol-Warnung: nicht mit Alkohol kombinieren — Alkohol verstärkt Sedierung, Schwindel, Atemdepression und Kreislaufwirkungen und erhöht das Nebenwirkungsrisiko.
  • Die häufigste Nebenwirkung ist Schläfrigkeit/Sedierung; weitere häufige Effekte sind Schwindel, verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Verstopfung, orthostatische Hypotonie und extrapyramidale Symptome (z. B. Tremor, Unruhe, Dystonien).
  • Möchten Sie Stemetil ohne Rezept ausprobieren?
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Basisinformationen Zu Stemetil

  • INN (International Nonproprietary Name): Prochlorperazine.
  • Markennamen In Deutschland: Stemetil und verschiedene Generika sind in Europa registriert und werden in Deutschland unter Markennamen und generischen Bezeichnungen geführt.
  • ATC Code: N05AB04.
  • Formen & Dosierungen: Tabletten 5 mg (gelegentlich 10 mg); Zäpfchen 25 mg; Injektionsampullen 5 mg/mL und 12,5 mg/mL; orale Lösung/Sirup 5 mg/5 mL.
  • Hersteller In Deutschland: Auf dem deutschen Markt sind zahlreiche Generikahersteller vertreten, darunter Teva, Sandoz und Fresenius Kabi; weitere Anbieter wie Heritage und Medochemie liefern international.
  • Zulassungsstatus In Deutschland: In Europa zugelassen und in nationalen Märkten als verschreibungspflichtiges Arzneimittel geführt.
  • OTC / Rx Klassifikation: Rezeptpflichtig (Rx) in den meisten Rechtsgebieten.
  • Standarddosierungen Nach Indikation:
    • Schwere Übelkeit/Erbrechen: 5–10 mg oral 3–4×/Tag oder 5–10 mg IM/IV 1–2×/Tag.
    • Psychosen/Schizophrenie: Beginn 5–10 mg 3–4×/Tag, Aufdosierung möglich bis max. 150 mg/Tag.
    • Kinder (typisch): Ca. 0,13 mg/kg oral alle 6–8 Stunden (spezifische Altersangaben labelliert beachten).
  • Dosisanpassungen: Kinder, ältere Patienten und Patienten mit Leber‑/Niereninsuffizienz benötigen niedrigere Dosen und engmaschige Kontrolle.
  • Behandlungsdauer: Bei Übelkeit üblicherweise Kurzzeittherapie (<7 Tage); bei psychischen Erkrankungen nur unter Facharztüberwachung längerfristig.
  • Lagerung: Raumtemperatur 15–30 °C, lichtgeschützt.

Neueste Forschungsergebnisse (2022–2026)

Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu Wirksamkeit und Sicherheit von Prochlorperazin in den letzten Jahren?

Aktuelle deutsche und europäische Studien (2022–2026) bewerteten Prochlorperazin / Stemetil in antiemetischer und antipsychotischer Anwendung.

Große pharmakoepidemiologische Analysen zeigen eine stabile Wirksamkeit bei akutem Erbrechen.

Sicherheitsdaten heben besonders extrapyramidale Ereignisse und kardiovaskuläre Nebenwirkungen bei älteren Patienten hervor.

Meta‑Analysen weisen darauf hin, dass Prochlorperazin antiemetisch vergleichbare Effekte zu älteren Antipsychotika erzielt.

Direkte Vergleiche zu modernen 5‑HT3‑Antagonisten wie Ondansetron bei chemoinduziertem Erbrechen sind weniger präzise und eingeschränkt.

Post‑Marketing‑Berichte in europäischen Registern dokumentieren seltene Fälle von Neuroleptic Malignant Syndrome und verlängertem QT‑Intervall.

Deutsche Behördenhinweise wie BfArM‑Meldungen und EMA‑Signalbewertungen werden in den Sicherheitsbeurteilungen berücksichtigt.

Für die klinische Praxis sind die Daten so zu interpretieren, dass ältere und multimorbide Patienten ein erhöhtes Risiko tragen.

Im folgenden Datenüberblick sind Kernbefunde kurz zusammengefasst.

Studie Hauptergebnis
Pharmakoepidemiologische Analyse (2022) Stabile Wirksamkeit bei akutem Erbrechen; Signale für erhöhte EPS bei älteren Patienten.
Meta‑Analyse Antiemese (2023) Ähnliche antiemetische Wirkung wie ältere Antipsychotika; limitiertes Datenvolumen gegenüber Ondansetron.
EU Post‑Marketing Register (2024) Seltene Fälle von Neuroleptic Malignant Syndrome und verlängertem QT‑Intervall gemeldet.

Klinische Wirksamkeit In Deutschland

Wann wird Stemetil in der deutschen Praxis verwendet und wie gut ist die Evidenz?

In Deutschland kommt Stemetil / Prochlorperazin vorrangig als Antiemetikum bei schweren Übelkeits‑ und Erbrechenszuständen zum Einsatz.

Bei psychotischen Erkrankungen wird es als Niedrigdosis‑Antipsychotikum eingesetzt und nur unter engmaschiger fachärztlicher Kontrolle weitergeführt.

Parenterale Gabe (IM/IV) führt häufig zu schneller Symptomlinderung, was in Notfallsetting und Klinik geschätzt wird.

Orale Wirksamkeit ist gut dokumentiert, insbesondere mit 5 mg‑Tabletten in der ambulanten Versorgung.

Für akuten Brechreiz sind Therapiezyklen üblicherweise kurz (<7 Tage), um Nebenwirkungen zu minimieren.

G‑BA‑relevante Bewertungen betonen die Nutzen‑Risiko‑Abwägung bei Langzeitanwendung.

BfArM‑Hinweise fordern besondere Vorsicht bei geriatrischen Patienten.

E‑Rezept‑Kompatibilität erleichtert Verordnung und Kooperation zwischen Hausarzt und Apotheke.

  • Indikationsstärke: Schwere Übelkeit/Erbrechen – gut belegt.
  • Evidenzniveau: Klinische Daten und pharmakoepidemiologische Studien stützen Verwendung bei akutem Erbrechen.

Anwendungsgebiete & Erweiterte Einsatzmöglichkeiten

Für welche Erkrankungen ist Prochlorperazin zugelassen und wo wird es off‑label eingesetzt?

Zugelassene Hauptindikationen in Europa sind schwere Übelkeit/Erbrechen und psychotische Zustände.

Standarddosen für Übelkeit liegen bei 5–10 mg oral 3–4×/Tag oder 5–10 mg IM/IV 1–2×/Tag.

Off‑label kommt Prochlorperazin in Deutschland bei vestibulären Schwindelsyndromen und refraktärem Migräne‑Erbrechen zum Einsatz.

In der Palliativmedizin wird es als Zusatztherapie genutzt, wenn andere Antiemetika nicht ausreichend wirken.

Bei Angststörungen ist der Einsatz nur kurzfristig und unter engmaschigem Monitoring geboten.

In der Pädiatrie ist Vorsicht geboten; typische Kinderdosis beträgt etwa 0,13 mg/kg alle 6–8 Stunden und bedarf fachärztlicher Rücksprache.

Indikation Systematik
Schwere Übelkeit/Erbrechen Zugelassen; kurzzeitige Therapie empfohlen.
Psychotische Zustände Zugelassen; Facharztüberwachung erforderlich.
Vestibulärer Schwindel Off‑label, klinische Erprobung möglich.
Migräne mit Erbrechen (refraktär) Off‑label; in Kombination mit anderen Maßnahmen.

AMNOG‑Bewertungen beeinflussen Erstattungsdialoge und können die Verfügbarkeit von Generika im GKV‑Setting steuern.

Zusammensetzung & Verfügbare Präparate

Welche Darreichungsformen und Stärken sind in Apotheken zu finden?

Stemetil ist eine Handelsbezeichnung für Prochlorperazin und wird in mehreren Darreichungsformen angeboten.

Gängige Stärken sind Tabletten 5 mg, Zäpfchen 25 mg und Injektionsampullen 5 mg/mL sowie 12,5 mg/mL.

Internationale Hersteller und Generikafirmen liefern die Präparate auf den deutschen Markt.

Präparat Wirkstoffstärke Darreichungsform Hersteller
Stemetil 5 mg Tabletten, Injektion, Zäpfchen Verschiedene Hersteller
Generika Prochlorperazin 5 mg / 10 mg Tabletten, Ampullen, Zäpfchen, Lösung Teva, Sandoz, Fresenius Kabi, Heritage
Prochlorperazin‑Ampullen 5 mg/mL, 12,5 mg/mL Injektion Krankenhauslieferanten und Generika

Rezeptstatus: Rezeptpflichtig.

Preislich wirken sich Generika gegenüber Markenpräparaten auf Erstattung und Auslagen der GKV/PKV aus.

Kontraindikationen & Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Wer sollte Prochlorperazin nicht einnehmen und welche Warnzeichen gibt es?

Absolute Kontraindikationen sind bekannte Überempfindlichkeit gegen Prochlorperazin oder Phenothiazine.

Weitere absolute Ausschlusskriterien sind komatöse Zustände, ausgeprägte ZNS‑Depression und schwere Knochenmarkdepression.

Kinder unter 2 Jahren oder unter 10 kg sollten oral kein Prochlorperazin erhalten, sofern nicht ausdrücklich durch Spezialisten empfohlen.

Relative Vorsichtsmaßnahmen gelten bei Demenz‑assoziierten Psychosen wegen erhöhter Mortalität.

Patienten mit Parkinson‑Erkrankung können eine Verschlechterung motorischer Symptome erfahren.

Epilepsiepatienten benötigen Überwachung, da Prochlorperazin die Krampfschwelle senken kann.

Bei schwerer Leber‑ oder Niereninsuffizienz ist eine Dosisreduktion ratsam.

Kontraindikation Folge / Risiko
Allergie gegen Phenothiazine Schwere allergische Reaktion möglich
Komatöse Zustände Verschlechterung der Atmung/Herz‑Kreislauf
Demenzerkrankung Erhöhte Mortalität bei längerem Einsatz

Pharmakovigilanz‑Meldungen in Europa fordern engmaschige Überwachung älterer Patienten wegen EPS und kardialer Risiken.

Dosierungsempfehlungen

Wie wird Stemetil korrekt dosiert für verschiedene Patientengruppen?

Bei schwerer Übelkeit ist die typische Erwachsenendosis 5–10 mg oral 3–4×/Tag oder 5–10 mg IM/IV 1–2×/Tag.

Bei Psychosen beginnt die Behandlung meist mit 5–10 mg 3–4×/Tag und wird bei Bedarf auf bis zu 150 mg/Tag gesteigert.

Für Kinder gelten ca. 0,13 mg/kg oral alle 6–8 Stunden, wobei altersabhängige Einschränkungen gelten und Spezialistenrat erforderlich ist.

Bei älteren Patienten gilt das Prinzip „start low, go slow“ mit niedrigster effektiver Dosis und häufiger Kontrolle.

Apotheker prüfen Dosisanpassungen, etwa bei Leberinsuffizienz, und unterstützen im E‑Rezept‑Workflow.

Indikation Erwachsener Kind Senior
Akute Übelkeit 5–10 mg oral 3–4×/Tag 0,13 mg/kg alle 6–8 h Niedrigste effektive Dosis
Psychose 5–10 mg 3–4×/Tag, bis 150 mg/Tag 2,5 mg 1–2×/Tag (titration) Langsame Aufdosierung, Monitoring

Fehlende Dosis: Einnahme nachholen, außer wenn bereits kurz vor der nächsten Dosis; nicht doppelt nehmen.

Überblick Über Wechselwirkungen

Mit welchen Arzneimitteln und Substanzen interagiert Prochlorperazin?

Prochlorperazin führt zu additiver ZNS‑Depression bei Kombination mit Alkohol, Sedativa oder Opiaten.

Die Kombination mit QT‑verlängernden Medikamenten erhöht das Risiko für Arrhythmien.

CYP‑abhängige Wechselwirkungen sind dosis‑ und medikationsabhängig und treten je nach Co‑Medikation auf.

Koffein oder starker Kaffee können Tremor und Unruhe verstärken; Alkohol verschärft Sedierung.

Mit blutdrucksenkenden Mitteln ist eine additive Hypotonie möglich.

  • Rot (vermeiden): Kombination mit anderen starken QT‑Verlängern und zentral dämpfenden Opiaten ohne Monitoring.
  • Gelb (Vorsicht): Kombination mit Antidepressiva und Antiarrhythmika, Dosisanpassung erwägen.
  • Grün (verträglich): Topische Antiemetika ohne systemische Wirkung.

In Apotheken erfolgt beim Abendbrot oder beim Verzehr von Alkohol eine explizite Beratung zum Alkoholverzicht und zu möglichen Interaktionen.

Patientenerfahrungen & Nutzungsgewohnheiten

Was berichten Patienten in Deutschland über Wirkung und Nebenwirkungen?

Viele Berichte auf Plattformen wie Sanego loben die schnelle Linderung von Übelkeit nach Einnahme oder Injektion.

Als häufige negative Erfahrungen werden Sedierung sowie extrapyramidale Symptome genannt.

Im GKV‑Setting verordnen Hausärzte und Notaufnahmen häufig Prochlorperazin bei akutem Erbrechen.

Apotheken beraten Patienten zur Tageszeit‑Orientierung, z. B. Einnahme vor dem Abendessen oder morgens bei Arbeitsbelastung.

Kulturelle Faktoren wie Kaffee‑ oder Bierkonsum beeinflussen subjektiv die Nebenwirkungswahrnehmung.

Online‑Apotheken werden oft zum Preisvergleich und zur diskreten Nachbestellung genutzt.

  • Positiv: Schnelle Wirkung, breite Verfügbarkeit, günstige Generika.
  • Negativ: Müdigkeit, gelegentliche Muskelkrämpfe oder Dystonien.

Verfügbarkeit & Preisübersicht (Deutschland)

Wo und zu welchen Preisen ist Stemetil in Deutschland erhältlich?

Stemetil / Prochlorperazin ist rezeptpflichtig und in öffentlichen Apotheken sowie großen Online‑Anbietern erhältlich.

Orientierungswerte für Preise: Generika 5 mg Tablettenpackung (20–50 St.) typischerweise ca. €3–€15.

Originalpräparate oder importierte Marken können zwischen €15–€40 liegen.

Injektionsformen und Zäpfchen sind meist arztverordnungsbedingt und im Krankenhausbezug verfügbar.

Form Packungsgröße Preisbereich Erstattung
Tabletten 5 mg 20–50 St. €3–€15 Abhängig von GKV/PKV und Indikation
Zäpfchen 25 mg Einzeldosen / kleinere Pack. Variabel Meist ärztlich verordnet
Injektion Ampullen Krankenhauslieferung Nur auf Anforderung

AMNOG‑Entscheidungen und Rabattverträge können konkrete Erstattungsbeträge und die Wahl des Generikaherstellers beeinflussen.

In unserer Online‑Apotheke ist stemetil rezeptpflichtig und wird diskret innerhalb von 5–14 Tagen geliefert.

Vergleichbare Arzneimittel & Patientenpräferenzen

Welche Alternativen gibt es und worauf achten Patienten bei der Auswahl?

Häufige Vergleichsoptionen sind Metoclopramid, Ondansetron, Haloperidol und Promethazin.

Metoclopramid hat prokinetische Eigenschaften und eignet sich oft bei gastrointestinal bedingter Übelkeit.

Ondansetron ist ein 5‑HT3‑Antagonist und wird bevorzugt bei chemo‑ oder postoperative bedingter Übelkeit eingesetzt.

Haloperidol kann in bestimmten Situationen als alternatives Antipsychotikum oder antiemetisch verwendet werden.

Wirkstoff Wirkmechanismus Typische Indikation Vor‑/Nachteile
Metoclopramid Dopaminantagonist, prokinetisch GI‑bedingte Übelkeit Prokinese, aber Risiko für EPS
Ondansetron 5‑HT3‑Antagonist Chemo‑/postoperative Übelkeit Sehr effektiv, teurer
Promethazin Antihistaminisch, phenothiazinähnlich Allergische Übelkeit, sedierend Starke Sedierung

Patienten in der ambulanten Versorgung bevorzugen tendenziell weniger sedierende Optionen und günstige Generika für die Erstattung durch die GKV.

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

Ist Stemetil rezeptpflichtig?

Ja, Stemetil ist rezeptpflichtig (Rx).

Wie lange darf ich es nehmen?

Bei Übelkeit ist üblicherweise eine Kurzzeittherapie von unter 7 Tagen vorgesehen.

Was tun bei Nebenwirkungen?

Bei schweren Symptomen wie Atemdepression oder plötzlichen Bewegungsstörungen sofort ärztlichen Notdienst kontaktieren.

Bei milderen Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Verstopfung Apothekenberatung und ggf. Dosisanpassung erfragen.

Darf ich Alkohol trinken?

Nein, Alkohol verstärkt die Sedierung und sollte vermieden werden.

Wie ist die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit?

Prochlorperazin nur nach sorgfältiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung und ärztlicher Beratung verwenden.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Wie wird Stemetil praktisch eingenommen und worauf muss geachtet werden?

Tabletten mit etwas Wasser einnehmen.

Bei starkem Erbrechen können Zäpfchen oder parenterale Gaben sinnvoller sein.

Lagerung bei Raumtemperatur 15–30 °C, lichtgeschützt.

Vergessene Dosis: Nachholen, außer wenn die nächste Dosis bald fällig ist; nicht doppelt nehmen.

Warnzeichen wie akute Dystonien, hohes Fieber, starkes Zittern oder Atemprobleme erfordern sofortige ärztliche Abklärung.

Apothekencheck: Alle aktuellen Medikamente vorlegen, Interaktionscheck durchführen lassen und E‑Rezept‑Angaben prüfen.

Quick‑Check‑Karte für Patienten: Indikation, Dosis, Nebenwirkungen, Notfallkontakte bereit halten.

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